Chronik der Turn- und Sportvereinigung Hitzacker von 1863 e. V. 
Es ist kaum möglich, die Geschichte der Turn- und Sportbewegung in Hitzacker (Elbe), die bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückreicht, lückenlos aufzuzeichnen.
 
Die alten Vereinsakten des Männerturnvereins "Frisch-Auf" Hitzacker von 1863 sind in den Wirren des Krieges verloren gegangen, und so ist das genaue Gründungsdatum des Vereins heute nicht mehr schriftlich zu belegen.
 
Nachforschungen im Archiv des NTB ergaben, dass der Männerturnverein Hitzacker erstmals in der "Turn-Zeitung" vom 10.07.1863 namentlich erwähnt wird. Dort ist in der Rubrik "Nachrichten und Vermischtes" unter einer Vielzahl neu angemeldeter Vereine unter anderem aufgeführt: "T.-V. Hitzacker (VI), ebenda." Das Gründungsdatum ist allerdings nicht vermerkt. Da von der Gründung des neuen Vereins bis zur schriftlichen Anmeldung beim Niedersächsischen Turnverband sicherlich einige Zeit verstrichen ist, muss also das Datum der Gründungsversammlung deutlich vor dem Monat Juli im Jahre 1863 liegen.
 
Noch ein weiterer Grund spricht für die im Vorstand vertretene Auffassung, dass der Verein ggf. sogar ein Jahr älter ist, als man bisher angenommen hat.
 
Am 20.09.1863 wurde von dem auf Gut Dötzingen ansässigen Grafen Georg von Oeynhausen dem Männerturnverein "Frisch-Auf" Hitzacker eine Vereinsfahne gestiftet. Über alle Wirren hinweg konnte diese Fahne bis zum heutigen Tage erhalten werden.
 
Erfahrungsgemäß wurde in jener Zeit eine Vereinsfahne in der Regel dem 1. Stiftungsfest eines Vereins gewidmet. Daher kann gefolgert werden, dass der Vorläufer unserer heutigen Turn- und Sportvereinigung bereits im Jahre 1862 gegründet wurde.
 
Da für die vorstehende Vermutung ein aktenkundiger Beweis fehlt, hat die Turn- und Sportvereinigung nach dem Zusammenschluss im Jahre 1963 das Stiftungsdatum der Vereinsfahne - den 20.09.1863 - als Tag der Vereinsgründung festgelegt. In der Festschrift "100 Jahre Turn- und Sportvereinigung Hitzacker", die als Grundlage für die weitere Ausführung dienen soll, steht zu lesen, dass über den Sportbetrieb im MTV Hitzacker vor der Jahrhundertwende sehr wenig bekannt ist. Man weiß lediglich von der Teilnahme an einigen Turnfesten in den Jahren 1865 - 1869 in Dannenberg, Lüchow und Dahlenburg, auf denen hauptsächlich die Disziplinen Laufen, Springen und Steinstoßen durchgeführt wurden.
 
Aus der Zeit um die Jahrhundertwende gibt es keine Unterlagen über das Vereinsleben.Im Jahr 1909 übernahm der Lehrer Niebuhr den Vorsitz im MTV. Er versammelte einige begeisterte Turner um sich, die im Jahre 1910 am Gauturnfest in Dannenberg teilnahmen. Danach erfolgte ein großer Aufschwung im Verein. Die Turnabende wurden jetzt regelmäßig sehr zahlreich besucht, und es entwickelte sich eine rege Versammlungstätigkeit. Jetzt nahm man auch die ersten Jugendlichen im Verein auf, die damals noch Zöglinge genannt wurden. Sie wurden in "strenger Zucht" erzogen, und ihnen war es nicht erlaubt, an Versammlungen oder gemütlichen Abenden teilzunehmen.
 
Im Jahre 1911 gründete der Lehrer Ernst Kerstens die erste Frauenabteilung im MTV.
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ging der Turnbetrieb sehr stark zurück und kam gegen Ende des Krieges schließlich ganz zum Erliegen. In den Nachkriegsjahren entwickelte sich nur sehr schleppend ein regelmäßiger Turnbetrieb. Unter der Leitung des damaligen 1. Vorsitzenden Herrmann Oppermann, schlossen sich jetzt vorwiegend jüngere Mitglieder dem Verein an.
 
Besonders auf Initiative der Gebr. Hachmeister und W. Schmidt, E. Schulz, O. Mielmann, W. Wollenweber und einiger anderer begeisterter Fußballspieler wurde am 1. Juni 1921 in Hitzacker (Elbe) ein weiterer Sportverein gegründet, der "SC Herta" Hitzacker von 1921. Im ersten Protokoll vom 23.08.1921 heißt es: "Der neu gegründete Verein macht es sich zur Aufgabe, vor allem den Fußballsport, aber auch sonst Leichtathletik zu betreiben". Reinhold Hachmeister übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden.
 
Obwohl ein Teil der Turner sich jetzt dem "SC Herta" anschloss, lief der Sportbetrieb im MTV reibungslos weiter. Besonders dem unermüdlichen Einsatz des Schuhmachergesellen Theo Schulz ist es zu verdanken, dass die Turnabende gut besucht waren und regelmäßig an Turnfesten teilgenommen wurde. Er war "die Seele des turnerischen Lebens" im MTV.
 
In den folgenden Jahren entstanden erhebliche Unstimmigkeiten zwischen den beiden Sportvereinen in Hitzacker (Elbe). Der größte Teil der alten MTV-Mitglieder trat wieder aus dem "SC Herta" aus und kehrte in seinen Stammverein zurück. Durch die Gründung einer Fußballabteilung im MTV verschärfte sich der Konflikt zwischen beiden Vereinen.
 
Diese Abteilung löste sich jedoch nach einigen Jahren wieder auf, und man wandte sich dem Handballspiel zu. Nach einigen Freundschaftsspielen nahmen die Handballer ab 1932 am Punktspielbetrieb teil und bestritten 20 Handballspiele.
 
Dominierende Sportart im MTV aber blieb das Turnen. Mit großer Begeisterung nahmen die Turner aus Hitzacker (Elbe) an allen Bezirks- und Verbandsturnfesten teil.
 
Im Mittelpunkt des Vereinsgeschehens im Jahre 1928 stand das Deutsche Turnfest in Köln, dass von zahlreichen Turnern des MTV besucht wurde. Zum geselligen Teilen des Vereinslebens gehörten aber auch die Planung und Durchführung vieler Wanderungen in die nähere und weitere Umgebung, die sich großer Beliebtheit erfreuten. In jenen Jahren nahm die Mitgliederzahl besonders in der Frauenabteilung erheblich zu. 23 Turnerinnen trafen sich zu ihren Übungsabenden im Saale des Friedrichheims. Geturnt wurde natürlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie es sich damals geziemte.
 
Nach und nach verbesserte sich auch das gespannte Verhältnis zum "SC Herta", besonders seitdem im MTV nicht mehr Fußball gespielt wurde.
 
Die Fußballabteilung war schließlich die "Hausmacht" des "SC Herta". Urkunden, 
 
Plaketten und Pokale legen noch heute Zeugnis ab von mitreißenden "Fußballschlachten" gegen Dahlenburg, Dömitz, den Lüneburger SK und "Minerva" Wittenberge.
 
In den Jahren der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Spannungen gingen naturgemäß die Beitrags- und Spieleinnahmen merklich zurück.
 
Trotzdem: Es wurde weiter Fußball gespielt, wenn auch der Weg zu den auswärtigen Spielen vorwiegend "auf Schusters Rappen" oder per Fahrrad zurückgelegt wurde.
 
Am 19. September 1933 feierte der MTV sein siebzigjähriges Bestehen mit leichtathletischen Wettkämpfen und Handballspielen. Abends traf man sich zu einem großen Festball. Die Abrechnung davon ist erhalten. Einnahmen: RM 81,70, Ausgaben: RM 65,72, Überschuss RM 15,98. Nachdem in Deutschland die NSDAP die politische Macht übernommen hatte, ging die Mitgliederzahl in beiden Vereinen spürbar zurück. Die Beteiligung an den Übungsabenden ließ merklich nach, da sich viele Erwachsene und Jugendliche gegenüber anderen Organisationen mehr verbunden fühlten.
 
Im Jahre 1936 tauchten erste Bestrebungen auf, beide Vereine zusammenzuschließen. In einer gemeinsamen Mitgliederversammlung am 17.09.1936 im Saal von Paul Dierks wurde die Fusion vollzogen. Im Protokoll ist vermerkt: 
"Nach Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des MTV, Otto Stahlbock, wurde sowohl vom Vertreter des MTV (Otto Stahlbock) als auch vom Vertreter des "SC Herta" (Ewald Schenk), nachdem beide auf die Gründung und den bisherigen Werdegang hingewiesen hatten, die Vereinigung empfohlen. Der Zusammenschluss wurde unter dem Namen "Turn- und Sportverein von 1863 in Hitzacker" vollzogen. Nach Verlesung und Annahme der neuen Satzung wurde Martin Wulf einstimmig als Vereinsführer gewählt. Der erhoffte Aufschwung durch diesen Zusammenschluss blieb allerdings aus. Fußball und Faustball wurden weiterhin gespielt, und man besuchte auch einige Turnfeste. Als ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens aber verlor der Sportverein - aufgrund der politischen Entwicklung im Lande - immer mehr an Bedeutung.
 
Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ruhte der Sportbetrieb in Hitzacker (Elbe) völlig. Und auch nach dem Ende dieser schrecklichen Jahre wurden durch die Besatzungsmächte sämtliche sportliche Aktivitäten untersagt.
 
Aber schon Anfang 1946 regte sich wieder sportliches Leben. Fußballer und Handballer trugen ihre ersten Freundschaftsspiele aus, obwohl es sehr schwierig war, spielfähige Bälle aufzutreiben, geeignetes Schuhwerk und eine einheitliche Spielkleidung zu beschaffen.
 
Im Gasthaus "Zur Linde" wurde am 08.02.1946 der "SC Herta" Hitzacker von 1921 wieder gegründet. Erneut übernahm Fritz Schossig das Amt des 1. Vorsitzenden. Neben der Fußballabteilung gab es jetzt auch eine Turnabteilung (Leitung: Oberturnwart Martin Wulf), eine Tischtennisabteilung (Leitung: Roman Munz) und eine Handballabteilung (Leitung: Helmut Mente).
 
Eine attraktive Bereicherung des sportlichen Lebens bedeutete die Gründung einer Boxabteilung im "SC Herta", die von Fritz Staginski geleitet wurde.  Erfolgreichster Faustkämpfer, der jemals aus dieser Abteilung hervorgegangen ist, war Joachim Wosgien.
 
In allen Abteilungen entwickelte sich nach und nach - wenn auch unter einigen Schwierigkeiten - ein reger Übungs- und Spielbetrieb. In der Turnabteilung engagierten sich Hellmut Hellwig, Hans Kotzur und Anneliese Göde besonders stark. Sie gründeten u. a. eine Knaben- und Mädchenabteilung.
 
Das erste Schauturnen nach dem Kriege fand 1947 statt.  Wegen des großen Erfolges musste es sogar noch einmal wiederholt werden. In der Handballabteilung führte Helmut Mente die 1. Herrenmannschaft zu einer beachtlichen Spielstärke. Aber auch die Damen dieser Abteilung standen ihren männlichen Sportkameraden in keiner Weise nach. Sie spielten einige Jahre lang im Bezirk eine große Rolle.
 
Inzwischen war auch die Fechtabteilung entstanden, die sich aus primitiven und bescheidenen Anfängen zu einer stattlichen, bald äußerst erfolgreichen Abteilung entwickelte.
 
Mit dieser neuen Abteilung weitete sich der Übungsbetrieb naturgemäß erheblich aus, und man war dankbar, als sich die damaligen Stadtväter dazu entschlossen, das ehemalige E-Werk zu einer provisorischen Turnhalle umzubauen. Damit war die Raumfrage fürs Erste gelöst.
 
Dominante Sportart im "SC Herta" aber blieb der Fußball. Besonders K. Remberg und Paul Gellert machen sich um den Fußballsport verdient. 2 Schüler-, eine Jugend-, 2 Herren- und eine Alt-Herrenmannschaft nahmen Anfang der fünfziger Jahre am Punktspielbetrieb teil.
 
In Zusammenarbeit mit der Stadt Hitzacker (Elbe) und durch besondere Initiative von Paul Gellert und des Vereinsvorsitzenden Ewald Schenk entstand in der Klötze ein neuer Sportplatz. Dieser konnte am 01.06.1952 eingeweiht werden.
Trotz eines gut florierenden Sportbetriebes in allen Bereichen kam es dennoch zu ersten Differenzen zwischen den Abteilungen, denn man war der Meinung, dass insbesondere die Fußballabteilung durch den Gesamtverein finanziell bevorzugt würde.
 
Erste Stimmen tauchten auf und forderten die Wiedergründung eines eigenständigen Turnvereins.
 
Am 30.05.1955 war es dann so weit. Die Mitglieder der Abteilungen Turnen, Fechten, Schwimmen und Leichtathletik trennten sich vom "SC Herta" und gründeten nach intensiven Vorbesprechungen die "Turn- und Sportliche Vereinigung (MTV v. 1863)".
 
Diesem neuen Verein gehörten am Gründungstag 117 Mitglieder an. Besonders die Turnabteilung profitierte von der wiedergewonnenen Selbstständigkeit. Für die Betreuung und Förderung der jugendlichen Turner standen wieder genügend finanzielle Mittel zur Verfügung. Durch Vereinszuschüsse war es möglich, Landesturnfeste (Göttingen, Oldenburg) und das Deutsche Turnfest in München mit einer stattlichen Anzahl Jugendlicher zu besuchen und ihnen das einmalige Erlebnis großer Turnfeste zu vermitteln.
 
Nach anfänglichen Auseinandersetzungen normalisierte sich das Verhältnis beider Vereine zueinander, und man konnte es bald sogar als freundlich bezeichnen.
 
Anfang der sechziger Jahre neigte man in Sportlerkreisen immer mehr zu der Ansicht, dass es günstig und sinnvoller sei, wenn die Organisation und Durchführung des gesamten Sportgeschehens in einer kleinen Stadt wie Hitzacker (Elbe) in der Verantwortung nur eines Sportvereins liegen würde.
 
Nach zahlreichen Verhandlungen mit den Vorständen beider Vereine gelang es Stadtdirektor Gerhard Hoffmann schließlich, die Vereinigung beider Vereine herbeizuführen.
 
Seit dem 03.04.1962 gibt es in Hitzacker (Elbe) nur noch einen Sportverein, die "Turn- und Sportvereinigung Hitzacker von 1863 e. V."
 
Dieser Zusammenschluss hat sich sehr segensreich auf den Sportbetrieb in unserer Stadt ausgewirkt. Die Mitgliederzahl nahm stetig zu. Die TSV entwickelte sich nach und nach zu einem Großverein, in dem durch die Mitglieder des Vorstandes und durch die Abteilungsvorstände sehr viel organisatorische Arbeit geleistet werden muss, um ständig ein attraktives Sportprogramm anbieten zu können. In vielen Abteilungen bemühen sich engagierte und qualifizierte Übungsleiter um die Aus- und Weiterbildung unserer aktiven Sportler. Viele Erfolge auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene sind ein Beweis für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit.
Das besondere Interesse der Verantwortlichen gilt den Jugendlichen in unserem Verein. Sie an den Sport heranzuführen, ihnen die Freude an der Bewegung zu vermitteln und ihnen das Gefühl der Geborgenheit in einer sportlichen Gemeinschaft zu geben, das ist die verantwortungsvolle Aufgabe, der sich die TSV Hitzacker seit vielen Jahren verbunden fühlt.
Das Jahr 1985 nimmt in der Vereinsgeschichte einen herausragenden Stellenwert ein, denn die TSV wurde "auf höchster Ebene" geehrt. 
 
Aus der Hand Richard von Weizsäckers konnten der damalige 1. Vorsitzende Günter Herrmann und der Schatzmeister Detlef Daasch am 11.11.1985 die "Sportplakette des Bundespräsidenten" entgegen nehmen, die der TSV Hitzacker "als Auszeichnung für die in langjährigem Wirken erworbenen besonderen Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports" verliehen wurde.
 
Nach der eindrucksvollen 125-Jahr-Feier im Jahre 1988 nahm die Entwicklung der TSV Hitzacker einen unterschiedlichen Werdegang. Bereits im damaligen Jubiläumsjahr musste der Spielbetrieb der Tischtennisabteilung eingestellt werden, es wurden nur noch Trainingsabende angeboten. 1992 musste das Angebot für diese Sportart eingestellt werden.
 
Ebenso verhielt es sich 1991 mit der Prellballabteilung. Im gleichen Jahr versuchte der Verein, die Schwimmabteilung wieder zum Leben zu erwecken. Leider gelang dieses nur für einige wenige Jahre.
 
Das Jahr 1996 bescherte der TSV Hitzacker ein besonderes Ereignis. Nach 4-jähriger Bauzeit wurde die Sportanlage Hagener Weg fertiggestellt und eingeweiht. Die Fußballabteilung unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden Uwe Seide hat viele Stunden in Eigenleistung an der Fertigstellung eines Drittels des Gebäudes eingebracht. Der Verein steuerte auch finanzielle Mittel zum Bau des Gebäudes bei und erhielt dafür ein kostenloses Nutzungsrecht bis zum Jahr 2022. 
 
Seit 1998, also mittlerweile 15 Jahre, haben wir mit Hannelore Küllmer eine zuverlässige Pächterin in unserem Sportheim. Hier waren in den letzten Jahren auch immer wieder Investitionen nötig. So wurde eine neue Tresenanlage eingebaut, die Bestuhlung für den Versammlungsraum angeschafft, die energetische Sanierung eines Teils der Fassade durchgeführt und der Duschbereich für die Sportler umgebaut. Durch diese Maßnahmen ist es gelungen, unser Vereinsheim auch weiterhin als Anlaufpunkt für unsere Mitglieder zu erhalten.
 
Das Jahr 2000 brachte in der Organisation des Vereines eine wesentliche Änderung. Die Abteilungen erhielten mehr Selbstständigkeit in ihrem Wirken und auch das Recht zu einer eigenen Kassenführung. 2006 wurde die TSV Hitzacker, wie auch die anderen Vereine im Landkreis, durch die Einführung einer Betriebskostenerstattung für die Sporthallen, finanziell belastet, was durch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 2007 wieder aufgefangen werden musste. Seit 2009 wird diese Abgabe aber nicht mehr erhoben, was der finanziellen Ausstattung des Vereines zugute kommt. Seit 2008 ist auch die TSV Hitzacker mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten, um dort ihre Angebote zu präsentieren.
 
Ein Großereignis prägte im Jahr 2008 die Stadt Hitzacker (Elbe): die 750-Jahr-Feier. Die TSV hat sich mit einer Abordnung aus über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fröhlich und farbenprächtig am Erfolg des Festumzugs beteiligt.
 
Und 2 Jahre später, also 2010, gab es wieder Besonderheiten im und für den Sportverein. Zum einen konnte das Angebot an sportlichen Aktivitäten durch die Neugründung der Judoabteilung wieder erweitert werden, zum anderen sind die Leichtathletik- sowie die Rasenkraftsportabteilung zusammengefasst worden. Die neue Judoabteilung brachte gleich von Beginn an einen starken Mitgliederzuwachs für die TSV.
 
Dieses ist in einer Zeit, die mehr von elektronischer statt persönlicher Kommunikation geprägt ist und wo Wettkämpfe vielfach am Computer und nicht auf Sportanlagen ausgetragen werden, nicht selbstverständlich. Der Trainingsbetrieb im Jahr 2010 musste teilweise eingeschränkt werden, weil die Samtgemeinde Elbtalaue die kleine Turnhalle abreißen und durch einen Neubau ersetzen ließ. Seit Anfang 2011 steht dem Verein dafür eine moderne Sportstätte zur Verfügung.
 
   
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