Platz zehn für D-Jugend-Volleyballer der TSV - Da war mehr drin: Platz zehn haben die D-Jugend-Volleyballer der TSV Hitzacker bei den Landesmeisterschaften in Lehrte im Feld der zwölf Teams belegt. Landesmeister wurde der Lüneburger Bezirksmeister VfL Westercelle, der im spannenden Finale Ausrichter SF Aligse 2:1 besiegte.

"In der Vorrunde kassierte die TSV als amtierender Lüneburger Bezirks-Vizemeister in ihren zwei Partien jeweils 0:2-Niederlagen. Gegen den TV Schledehausen unterlag die TSV 15:25 und 21:25 und gegen die VSG Rössing/Nordstemmen 7:25 und 18:25. »In diesen Partien haben wir uns etwas unter Wert verkauft», meinte TSV-Trainer Uwe Böckler. In der Platzierungsrunde um die Ränge neun bis zwölf folgte zum Ende des ersten Tages noch ein unglückliches 1:2 (25:15, 16:25, 9:15) gegen DJK Kolping Northeim. Besser lief es für die TSV am zweiten Turniertag: Erst gewann sie gegen den TuS Bröckel locker 2:0 (25:2, 25:7), ehe ein weiteres 2:0 (25:18, 25:14) gegen den FC 47 Leschede folgte. »Nach 36 Stunden inclusive Übernachtung war das Abenteuer Landesmeisterschaft überstanden», hat Böck-ler mit seinem Team aufregende Titelkämpfe erlebt.

Relegation zur Landesliga: Volleyballerinnen der TSV Hitzacker verlieren gegen den SV Olympia Uelsen - Die Zugabe nach Ende der Punktrunde dauerte nur ein Spiel lang: Die Bezirksliga-Volleyballerinnen der TSV Hitzacker sind am Sonnabend in der Relegationsrunde zur Landesliga in Bremen im Duell zweier Bezirksliga-Vizemeister am SV Olympia Uelsen II gescheitert - 1:3 (17:25, 25:19, 21:25, 19:25). Den Aufstiegsplatz sicherte sich der Landes- ligist TSV Wallhofen, der erst den Verbandsligisten Bremen 1860 III und dann im entscheidenden Match auch das Team aus Uelsen mit 3:1 bezwang.

»Die Relegation hat uns noch mal eröffnet, wo es spielerisch hingehen kann», sammelte TSV-Trainer Bernd Dörgeloh wichtige Erkenntnisse für die neue Saison. Diese Niederlage konnte er verkraften. »Dafür, dass wir zu Saisonbeginn einen guten Mit-telfeldplatz erreichen wollten, können wir mit dem gesamten Verlauf zufrieden sein. Die Mannschaft ist insgesamt auf einem guten Weg. Der Aufstieg wäre vielleicht auch zu früh gekommen, obwohl wir gerne mit den Dannenbergerinnen in einer Liga spielen würden», resümierte Dörgeloh. Gegen den SV Olympia Uelsen aus der Staffel III wechselte Dörgeloh oft durch und schick-te alle zehn Spielerinnen aufs Feld. Die in der Staffel acht spielende TSV Hitzacker hielt zwar mit, doch der schlagkräftige Gegner agierte konstanter, leis-tete sich weniger Fehler, legte viele punktbringende Aufschlagserien hin und nutzte unter anderem die Schwächen der TSV in der Abwehr auf den Außenpositionen konsequent aus. Im ersten Satz geriet die TSV nach einer 6:3-Führung mit 6:10 in Rückstand, kämpfte sich auf 12:12 wieder heran, musste den SV Olympia dann aber ziehen lassen. Dieses 17:25 steckte die TSV Hitzacker gut weg: Auch von einem 10:15 und der verletzungsbedingten Auswechselung von Christina Engelmann, die sich eine Bänderdehnung zuzog, ließ sich die TSV nicht stoppen. Nach dem 14:17 wendete sie bei Aufschlag von Kathrin Sohr und druckvollem Spiel am Netz das Blatt. Nach dem 22:17 ließen sich die Hitzackeranerinnen den Satzausgleich nicht mehr nehmen. Auch in Durchgang Nummer drei lag die TSV, bei der sich nun auch Sohr verletzte, mit vier, fünf Punkten zurück. Aber erneut schaffte sie den Gleichauf- 15:15. Dieses Mal gelang es der TSV aber nicht, einen Vorsprung herauszuspielen. Stattdessen geriet sie ins Hintertreffen - 21:25. Im vierten Satz blieb die TSV Hitzacker nur bis zum 5:5 dran, ehe sich der SV Olympia absetzte und die Niederlage der hiesigen Mannschaft besiegelte. »Es war ein spannendes Spiel, in dem wir uns gut verkauft haben. Die mitgereisten Fans haben den Ausflug nach Bremen nicht bereut», bilanzierte TSV-Teamsprecherin Kathrin Sohr.

TSV Hitzacker: I. Bodendieck, C. Engelmann, N. Gerdes, F. Gutzeit, J. Rippke, A. Ruijl, B. Ruijl, K. Sohr, L. Sontheimer, M. Streblow.

Volleyball-Bezirksmeisterschaft D-Jungen - Gelungene Premiere für die Volleyball-D-Jungen der TSV Hitzacker: Bei ihrer ersten Teilnahme an einer Bezirksmeisterschaft haben die Schützlinge von Trainer Uwe Böckler Platz zwei erreicht und damit die Qualifikation für die Landesmeisterschaft geschafft. Nur dem VfL Westercelle musste sich die TSV sowohl in der Vorrunde als auch im Finale geschlagen geben. "Die D-Jungen sind damit nach der weiblichen C-Jugend die zweite TSV-Mannschaft, die in dieser Saison an einer Landesmeisterschaft teilnimmt. Wo die Landestitelkämpfe Ende März stattfinden, steht noch nicht fest. Bei der Bezirksmeisterschaft in Celle wurde die TSV zunächst in die stärkere Vorrundengruppe gelost. Dort besiegte sie zunächst den TV Uelzen, gegen den sie in der Punktrunde der Volleyball-Region Lüneburg noch beide Spiele verloren hat-te. Diesmal behielt die TSV mit 25:20 und 25:21 aber die Oberhand. »Das war knapp, aber verdient», betonte Böckler. Der VfL Westercelle erwies sich für die TSV beim 10:25 und 18:25 als allerdings zu starker Gegner. Als Vorrundenzweiter ließ die TSV im Halbfinale BC Cuxhaven mit 25:3 und 25:10 keine Chance. Im Finale war wiederum der VfL Westercelle der Gegner. Mit 15:25 und 14:25 hatte die TSV erneut keine Siegchance, hielt sich aber wacker und rundete so den gelungenen Auftritt bei dieser Bezirksmeis-terschaft ab. TSV Hitzacker: Sören Wetzel, Manuel Badke, Jonas Koch, Thorsten Jobus, Kenneth Laros. "

Volleyball-Bezirksliga der Frauen: TSV Hitzacker feiert Rang zwei nach 3:1-Erfolg beim MTV Tostedt - Ein glatter Sieg musste her - und den holten sie sich auch: Die Bezirksliga-Volleyballerinnen der TSV Hitzacker haben am Sonnabend durch einen umjubelten 3:1 (25:13, 13:25, 25:15, 25:19)-Erfolg beim Tabellenfünften MTV Tostedt noch die Vizemeisterschaft perfekt gemacht. "Durch ihren siebten Sieg am Stück fing die TSV (22:6 Zähler) noch den punktgleichen MTV Ramelsloh auf Grund des minimal besseren Satzverhältnisses von 37:16 gegenüber 34:14 ab und sicherte sich als Staffel-VIII-Zweiter die Relegationsteilnahme. In der Aufstiegsrunde muss sich die TSV Hitzacker mit einem Verbands-, einem Landes- sowie ei-nem weiteren Bezirksligisten auseinandersetzen. Eines der vier Teams darf dann in die Landesliga nachrücken. »Es war nicht ganz das Spiel, das wir beim Saisonausklang zeigen wollten. Streckenweise hatten wir wieder einmal ein paar Aussetzer, haben aber andererseits auch sehr sehenswerte, variantenreiche Spielzüge mit viel Engagement gezeigt», berichtete TSV-Teamsprecherin Kathrin Sohr. »Wir freuen uns auf die Relegation. Wir werden schauen, was wir dort erreichen können.» Egal, wie die ausgehen werde, das Fazit der Elbestädterinnen um Coach Bernd Dörgeloh nach dieser Spielserie ist positiv: »Es war eine tolle Saison mit einem neuen Trainer, die sowohl für uns Spielerinnen als auch für den Trainer sehr lehrreich war. Wir sind uns einig: Bernd hat aus uns eine richtige Mannschaft gemacht, in der auch die jungen Spielerinnen ihren Platz gefunden haben», resümierte Sohr. In Tostedt hatte der 9er-Kader der TSV Hitzacker - es fehlte nur Frauke Gutzeit - zunächst kaum Mühe. Mit der Stammformation entwickelten die Gäste viel Druck und waren zudem auf Angriffsschläge als auch auf gelegte Bälle in der Feldabwehr gut vorbereitet und eingestellt - 25:13. Durchgang Nummer zwei verlief ganz anders: Die TSV wechselte, verlor dadurch den Rhythmus und produzierte etliche Fehler - 13:25. Im dritten Satz verstärkten die Gäste ihre Außenangreiferposition und tauschten zusätzlich Christina Engelmann als zweite Zuspielerin ein. Mit einer Überraschungsangreiferin mehr und mit verstärktem Block setzte sich die TSV nach dem 7:7-Ausgleich auch durch eine Aufschlagserie von Imke Bodendieck in Richtung deutlichen 25:15-Satzgewinn ab. Anschließend wechselte die TSV wieder etwas durch. Der Spielfluss geriet erneut leicht ins Stocken, die Gäste lagen bis zum 17:19 zurück. Dann starteten sie eine Aufholjagd, die ihnen die Vizemeisterschaft bescherte: Bei einer Aufschlagserie von Sohr fand die TSV zu ihrem druckvollen Angriffsspiel und zu ihrer stabilen Feldabwehr zurück und sicherte sich ohne einen weiteren Punktverlust den 3:1-Sieg. TSV Hitzacker: M. Streblow, N. Gerdes, I. Bodendieck, C. Engelmann, J. Rippke, A. Ruijl, B. Ruijl, K. Sohr, L. Sontheimer. .

 

Bild: Ihren siebten Sieg in Folge feierte Johanna Rippke mit der TSV Hitzacker im Saisonfinale der Volleyball-Bezirksliga. Durch einen 3:1-Sieg in Tostedt sicherte sich die TSV Rang zwei. Aufn.: T. Kraack

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Volleyball-Frauen-Bezirksliga: TSV Hitzacker siegt beim Spitzenreiter 3:1 - Trainer Bernd Dörgeloh von den Volleyball-Frauen der TSV Hitzacker war am Rande des Nervenzusammenbruchs, die vielen mitgereisten TSV-Fans feuerten ihr Team frenetisch an, und Bezirksliga-Spitzenreiter SV Holdenstedt war einfach nur gefrustet. Überraschend mit 3:1 (25:18, 22:25, 25:18, 28:26) hat sich die TSV am Sonnabend beim SVH durchgesetzt und dem Tabellen-ersten damit die erste Saisonniederlage zugefügt. "Der SVH tröstete sich anschließend mit einem Sieg über den Tabellenzweiten SV Ramelsloh. Die auf Rang drei liegende TSV darf sich nun sogar Gedanken über mögliche Aufstiegsspiele machen, da sich das Spitzenduo am nächsten Spieltag erneut gegenseitig Punkte abnimmt und die Elbestädterinnen ein leichtes Restprogramm vor sich haben. Erwartet unangenehm trumpfte die TSV beim SVH auf. Ungewohnt viele Aufschlagserien, gute Annahmen und eine sichere Feldverteidigung der Gäste ließen die Spielerinnen des SV Holdenstedt staunen. Die TSV, die oft über die Außenangreiferinnen Nadine Gerdes und Brenda Ruijl punktete, hielt zudem die Fehlerquote gering. Und: »Wir haben als Mannschaft auch in schwierigen Situationen zusammengehalten und uns gegenseitig motiviert», war der Teamgeist für TSV-Teamsprecherin Kathrin Sohr mitentscheidend. Ein 11:14-Rückstand im ersten Satz brachte die ohne Frauke Gutzeit und Leonie Sontheimer angetretene TSV daher nicht aus dem Konzept. Nach einer Auszeit zog der Gast nach dem 17:17 vielmehr davon. Im ausgeglichenen zweiten Durchgang verspielten die Gäste zwar einen 20:16-Vorsprung. Nun merkte sie allerdings, dass mehr als ein Satzgewinn möglich war, drehten nach dem 6:6 auf und siegten klar - 2:1. Spannend verlief der vierte Durchgang: Nach einem 1:6 fing sich die TSV nach einer Auszeit. Nach dem Ausgleich zum 11:11 ging die Dörgeloh-Mannschaft 23:20 nach vorne, vergab zwei Satzbälle, um dann in der Verlängerung mit 28:26 erneut »einen Krimi» zu gewinnen, war Sohr mit dem Team erleichtert. TSV Hitzacker: I. Bodendieck, C. Engelmann, N. Gerdes, J. Rippke, A. Ruijl. B. Ruijl. K. Sohr, M. Streblow. .

   
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