Spaß, Sport, Tourismus, Geselligkeit – es gibt schon einiges beim Hitzacker-Hügel-Hunderter der Radsportsparte der TSV Hitzacker zu erleben. Zeiten und Platzierungen spielten bei diesem Radevent ohne Renncharakter durch den Nordkreis einmal keine Rolle. Wer auf Mountainbikes und Crossrädern aber teilnimmt an dieser geführten Country-Touren-Fahrt (CTF), bei der ortskundige Fahrer die Gruppen auf drei Schleifen zwischen 31 und 35 km Länge leiteten, sollte schon fit sein. Jede Strecke für sich mit Start und Ziel jeweils in Wietzetze ist schon anspruchsvoll – alle drei mit zusammen 103 km und 1200 Höhenmetern erst recht.
Drei Schleifen
Und das auf zumeist nassen oder mit tiefem Laub bedeckten Wald- oder holprigen Reitwegen. Der Puls ging dabei hoch bei den vielen zu erklimmenden Hügeln und den oft nicht minder aufmerksam zu fahrenden Abfahrten in den Elbhöhen. Als Ausgleich gab es „genug Landschaft" zu sehen „mit wunderbaren Blicken in kleine Waldwiesen und tiefe Senken", schwärmte ein Starter. Kurzum: Der Hitzacker-Hügel-Hunderter bot viel von dem, was das Mountainbike- und Crossfahren ausmacht – und das ohne Leistungsdruck.


Nur ein Duo aus dem Kreis Lüneburg meisterte am 3. Advent alle drei Strecken bei dieser 3. CTF der TSV Hitzacker. 38 weitere Fahrerinnen und Fahrer begnügten sich mit ein oder zwei Schleifen – Jeder durfte für sich selbst bestimmen, wie viele Touren er fährt. Die ersten beiden Schleifen hatten es aber auch schon in sich. Während die erste Runde über Tollendorf und Sarenseck bis Hitzacker über den „Kiekut" und Weinberg und durch die Wifo zurück nach Wietzetze führte, erlebten die Radler auf der zweiten Schleife das Elbhöhenprofil zwischen Neu Darchau und Tießau. So lernten sie gleich einen Teil der Herbsthärte-Strecke kennen, auf der stets am ersten Novemberwochenende mehrere hundert Läufer den anstrengenden 10-km-Geländelauf absolvieren. Die dritte Radrunde über die Hügel der Göhrde war dann der nicht minder schwereAbschluss für die Radsportler.
Schwer begeistert waren am Ende alle Starter der immer beliebteren CTF. Selbst aus Berlin und aus Bünde/Westfalen waren Radsportler angereist und fuhren durch den Nordkreis. Mit 40 hatte die TSV die Starterzahl gegenüber dem Vorjahr zudem verdoppelt. „Die Teilnehmer, unter denen sich auch zwei Frauen befanden, waren voll des Lobes über die reizvolle Landschaft und die Organisation", bilanzierte Reiner Burmester von der TSV-Radsportsparte nach vielen positiven Rückmeldungen. Wer mindestens eine Schleife absolviert hatte, erhielt zudem Punkte für die bundesweite Radtouren-Fahrtenwertung. Geschätzt wurde zudem die Möglichkeit, nach dem Ende einer Runde im warmen Aufenthaltsraum der Wiet-zetzer Reithalle auf dem Hof Pferdeschulze zu verschnaufen, sich zu verpflegen und dann mit neuen Kräften in die nächste Runde zu starten. Keine Frage: Die TSV ist mit den vielen Helfern hochmotiviert, auch 2015 wieder den Hitzacker-Hügel-Hunderter anzubieten.

   
© TSV Hitzacker e.V.

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